Die Berufsbildung in der Werkstatt beginnt mit der Vereinbarung von Eingliederungszielen und der individuellen Qualifizierungsplanung (Individueller Eingliederungsplan). Hierfür wurden berufsbezogene Lerneinheiten (Basis- und Aufbaumodule) ausgearbeitet, mit denen sich der Bildungsteilnehmer in der zweijährigen Berufsbildung intensiv auseinandersetzt. Ein persönlicher Bildungsbegleiter unterstützt ihn und steuert den beruflichen Entwicklungsprozess.
Handlungsorientiertes Lernen und berufliche Praxiserfahrung sind Grundprinzipien der beruflichen Bildung. Ausgehend davon werden Praktika in den Berufsfeldern der Werkstätten der WfB Nürnberg wie auch auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt durchgeführt und ausgewertet. Wenn entsprechende Eignungsvoraussetzungen vorliegen und ausreichende berufliche Kompetenzen erworben werden, kann eine Beschäftigung auf einem Außenarbeitsplatz angestrebt werden.
In der Regel wechselt die Mehrzahl der Mitarbeiter nach der Berufsbildung in den Arbeitsbereich der Werkstätten. Auch dort findet weitere berufliche Bildung statt, die man als betriebliche Weiterbildung bezeichnet.
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