Barrierefreier Internetauftritt

Barrierefreies Internet (englischer Fachbegriff: Web Accessibility) bezeichnet Internetdarstellungen, die von allen Nutzern uneingeschränkt genutzt werden können. Dies schließt Menschen mit und ohne Behinderung gleichermaßen ein.

Zum 1. Mai 2002 ist das Gesetz zur Gleichstellung behinderter Menschen in Kraft getreten mit der zentralen Forderung, alle Internet- und Intranet-Angebote der Bundesverwaltung barrierefrei zu gestalten. Weitere Ausführungen hierzu sind in der „Barrierefreien Informationstechnik-Verordnung“ (BIVT) enthalten. Seit 2006 sind alle Behörden der Bundesverwaltung verpflichtet, den Anforderungen des BIVT zu entsprechen. Der Gesetzgeber empfiehlt auch kommerziellen Unternehmen die freiwillige Übernahme der Richtlinien. 

Die Werkstatt für Behinderte der Stadt Nürnberg gGmbH setzt die Grundsätze einer barrierefreien Kommunikation im Internet um. Unsere Internetseiten sind hinsichtlich der Zugänglichkeit für Menschen mit Behinderung überprüft und mit der Stufe AA der Web Accessibility Initiative (WAI) qualifiziert. Die vorliegende Internetdarstellung entspricht der barrierefreien Informationstechnik-Verordnung (BITV), Priorität I. Weitere Bemühungen folgen, um den Anforderungen der Web Accessibility Initiative (WAI) sowie den Empfehlungen des World Wide Web Consortiums (W3C) gerecht zu werden. 

Zentrale Merkmale barrierefreier Webseiten im vorliegenden Internetauftritt:

  • Strikte Trennung von Inhalt und Layout. Dies wird hauptsächlich durch ein spezielles Autorensystem (Content Management System) erreicht.
  • Alle Elemente des Seitenlayouts sind vorgegeben. Auf die Verwendung von Tabellen zu Layout-Zwecken wird verzichtet und stattdessen werden Formatvorlagen (stylesheets) zur Formatierung der Inhalte genutzt. Dies erleichtert Hilfsprogrammen den Zugriff auf die relevanten Inhalte.
  • Werden die Stylesheets abgeschaltet, erhält der Leser den Inhalt der Seiten unformatiert. Dieser Inhalt entspricht dann weitgehend dem, was ein Screen-Reader, also ein Sprachausgabegerät, dem Hörer oder die Braillezeile dem blinden Leser mitteilen soll. Navigationselemente können übersprungen werden.
  • Auch für die Druckausgabe der Seiten werden Stylesheets genutzt. Eine Druckseite enthält ein Schrift-Logo, den Copyright-Hinweis und ansonsten reinen Text und Bilder.
  • Variable Schriftgrößen können an die Bedürfnisse des Nutzers angepasst werden.
  • Alle Bilder sind mit einem aussagefähigen Text versehen.
  • Die Navigation ist einfach bedienbar, die Links sind beschrieben, eine Übersichtsseite (Sitemap) vorhanden.
  • Es wird eine einfache und klare Sprache für die inhaltliche Darstellung gewählt. Kurze Sätze, Absätze und Auflistungen strukturieren den Textinhalt. Fachausdrücke werden nur dort verwendet, wo Adressaten gezielt angesprochen werden.

valid-xhtml10.png   CSS ist valide!   Barrierefrei

 

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